E-Learning in der Schule – Segen oder Fluch?

Forschungsprojekt “E-Learning in der Schule – Segen oder Fluch?“

Die Nutzung elektronischer Lehr- und Lernformen in der Schule verbreitet sich rasant. Dabei drängt sich immer mehr die Frage auf, welche Wirkungen solche Systeme auf die Schüler entfalten. Im Rahmen unseres aktuellen Projekts gehen wir von der Grundannahme aus, dass mit der Einführung von elektronischen Lernsystemen auch der soziale Vergleich durch eine erhöhte Leistungstransparenz erleichtert wird. Deshalb untersuchen wir in unserem Forschungsprojekt die Auswirkungen von leistungstransparenten E-Learning-Systemen auf das Lern- und Wettbewerbsverhalten von Schülern und deren affektiven Zustand (Freude am Lernen, wahrgenommenen Leistungsdruck).

Im Zentrum des ab August 2015 durch das BMBF finanzierten Forschungsprojekts steht eine empirische Feldstudie an Grundschulen der Stadt Mainz, in der verschiedene Formen leistungstransparenter E-Learning-Systeme im Rahmen des Mathematikunterrichts zum Einsatz kommen. Die Studie baut auf den Vorarbeiten der KIDS-WIN-Studie auf, die vom Lehrstuhl Public Economics der JGU Mainz unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Daniel Schunk gemeinsam mit Prof. Dr. Ernst Fehr (Universität Zürich) initiiert und von der Jacobs Foundation gefördert wurde.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (http://www.bmbf.de/en/).

Pressemeldung_IPP_LSSchunk_LSRothlauf_Wiwi.pdf